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Häufig gestellte Fragen

Wozu Innovationsmanagement?



Was macht Innovationsmanagement?



Wie funktioniert Innovationsmanagement?

 

Wozu Innovationsmanagement?

Was ist Innovation?
Innovation, vom lateinischen innovatio heißt wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Der Österreichische Volkswirt  Joseph Schumpeter defi niert Innovation als die Durchsetzung einer technischen oder organisatorischen Neuerung, also die marktmäßige Umsetzung einer Idee. Innovation spannt somit den Bogen von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Gibt es unterschiedliche Arten von Innovation?
Je nachdem, welcher Unternehmensbereich von der Innovation hauptsächlich betroffen ist, kann man zwischen 4 Innovationsarten unterscheiden:

Die Produktinnovationen beziehen sich sowohl auf Wirtschaftsgüter wie auch auf Dienstleistungen und umfassen die Schaffung neuer Produkte und maßgebliche Veränderungen bereits bestehender Produkte.

Bei Prozessinnovationen werden Prozesse und Verfahren, die zur Erstellung der Produkte durchlaufen werden, entwickelt und erneuert.

Die Sozialinnovationen beziehen sich auf Änderungen im Human- und Sozialbereich. Diese Neuerungen können die Erreichung humaner Ziele, wie größere Arbeitszufriedenheit, höhere Leistungsbereitschaft und gesteigerte Leistungsfähigkeit, positiv beeinflussen.

Bei Strukturinnovationen stehen Verbesserungen der Aufbau und Ablauforganisation im Mittelpunkt.

Diverse Innovationsarten stehen meist in einer engen gegenseitigen Wechselbeziehung miteinander und treten in der Regel nicht isoliert auf. So kann z.B. eine Produktinnovation eine Prozessinnovation nach sich ziehen, da das neue oder veränderte Produkt nicht ohne diese produziert werden kann.


Müssen Innovationen immer etwas ganz Neues sein?
Grundsätzlich lassen sich Innovationen auf Grund ihres Innovationsgrades in zwei Untergruppen einteilen:

Von einer revolutionären Innovation (oft auch als Basisinnovation bezeichnet) spricht man, wenn diese völlig neue Produkte oder die komplette Neugestaltung von Prozessen zum Inhalt hat.

Im Gegensatz dazu steht die evolutionäre Innovation (oft als Verbesserungs- und Nachfolgeinnovation bezeichnet), die einen eher geringen Innovationsgrad aufweist und die sich grundsätzlich auf Verbesserungen von bestehenden Produkten und Prozessen bezieht.

Was stößt Innovationen an?
Grundsätzlich kann man zwei Faktoren unterscheiden, die in der Regel in Unternehmen Innovationen auslösen: der Markt und neue Technologien.

Am Häufigsten werden Innovationen nachfrageinduziert angestoßen. Bei diesem sog. „demand pull“ entsteht die Innovation aufgrund von konkreten KundInnenbedürfnissen und ihrem Wunsch nach neuen Problemlösungen. Dazu zählen aber auch Innovationen, die auf Grund von neuen gesetzlichen
Rahmenbedingungen oder Normen entstehen mussten.

Bei technologieinduzierten Innovationen oder dem sog. „technology push“ kommt der Anstoß für Innovationen aus den Unternehmungen selbst und einer dort neu entwickelten Technologie.

Was versteht man unter Open Innovation?
Die besten Ideen, wie auch die intelligentesten MitarbeiterInnen stammen nicht immer aus der eigenen Unternehmung.  Daher muss man diese im Unternehmensumfeld ausfindig machen und in den Innovationsprozess integrieren. Ziel des Konzepts der Open Innovation ist die Nutzung des kreativen Potentials unternehmensexterner Quellen (z.B. Kunden, Lieferanten, Mitbewerber) zur Reduktion des Risikos einer Fehlentwicklung.

Was ist Innovationsmanagement?
Unter Innovationsmanagement versteht man die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Ideen in Organisationen. Ziel des Innovationsmanagements ist es, neue erfolgreiche Produkte (Sach- und Dienstleistungen) auf den Markt zu bringen.

Soll Innovationsmanagement Teil der Unternehmensstrategie sein?
Ja, das Management von Innovationen ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie, da es sich auf Produkte, Dienstleistungen, Fertigungsprozesse, Organisationsstrukturen oder Managementprozesse beziehen kann. Dabei ist es so, dass Produktinnovationen in der Regel darauf abzielen, die Bedürfnisse von Kunden besser zu befriedigen und Prozessinnovationen meist auf Verbesserung von Effektivität und Effizienz von Verfahren ausgerichtet sind.

Was ist der Unterschied zwischen dem kreativen Entwickeln von Ideen und Innovationsmanagement?
Im Unterschied zu Kreativität, die sich ausschließlich mit der Entwicklung von Ideen beschäftigt, ist Innovationsmanagement auch auf die Verwertung von Ideen ausgerichtet. Innovationsmanagement beschäftigt sich aber nicht ausschließlich mit der Umsetzung von neuen Ideen, auch eine Kombination von bereits Bekanntem oder einer Idee, die einer Zielgruppe noch unbekannt ist, kann als Innovation gelten und somit in den Aufgabenbereich des Innovationsmanagements fallen.


Was macht Innovationsmanagement?

Welche Aufgaben hat ein/e InnovationsmanagerIn zu erfüllen?
Für die Tätigkeit als InnovationsmanagerIn ergeben sich im Unternehmen unterschiedliche Aufgaben in drei Bereichen.

Der Bereich Entscheidungsvorbereitung für Innovationen umfasst die Aufgaben:

  • Identifikation von Innovationspotentialen im Unternehmen
  • Konkretisierung von Innovationsalternativen im Unternehmen
  • Präsentation der Innovationsalternativen im Unternehmen

Der Bereich der Einführung und Durchsetzung von Innovationen umfasst die Aufgaben:

  • Überwindung der Widerstände gegenüber Innovationen
  • Organisatorische Begleitung des Innovationsprozesses
  • Kommunikation der Innovationen innerhalb des Unternehmens
  • Kommunikation der Innovationen außerhalb des Unternehmens
  • Erfolgskontrolle der Innovationen

Der Bereich des Innovations-Wissenmanagement umfasst die Aufgaben:

  • Identifikation von Wissenslücken im Unternehmen (internes Wissen),
  • Verwaltung und Vernetzung des unternehmensinternen Wissens
  • Zusammenführung der Wissensträger im Unternehmen
  • Erschließung unternehmensexternen Wissens

Welche Fähigkeiten muss ein/e InnovationsmanagerIn haben?
Aus der Beschreibung der Aufgaben ergeben sich für InnovationsmanagerInnen folgende Fähigkeitsanforderungen:

  • Managementwissen und –erfahrungen sowohl in strategischer als auch in operativer Hinsicht
  • Die Fähigkeit, interdisziplinär und im Team zu arbeiten
  • Die Anwendung von Kommunikations- und Präsentationstechniken
  • Technologische Kompetenz für die neuen Produkte/Verfahren und deren Technologien
  • Überzeugungsstärke zu Verbreitung neuer Ideen
  • Kommunikationsstärke zur Förderung der Kreativität bei den MitarbeiternInnen
  • Zielorientierung zur effi zienten Durchführung einer Innovation bis zur Markteinführung

Wie muss ein/e InnovationsmanagerIn organisatorisch ins Unternehmen eingebunden sein?
Es ist empfehlenswert, dass die organisatorische Einbindung des/der InnovationsmanagersIn auf der oberen oder obersten Leitungsebene des Unternehmens erfolgt. In KMU ist es daher vorstellbar, dass der/die InnovationsmanagerIn eine Doppelfunktion etwa als LeiterIn der F&E-Abteilung oder als Produktmanager/In wahrnimmt.

Sollte durch die Stellenausgestaltung der Zugang zur Geschäftsführung behindert sein, kann dies zu erheblichen Reibungsverlusten bei der Umsetzung von Innovationen im Unternehmen und damit zu einer suboptimalen Innovationsfähigkeit des Unternehmens führen. Dies gilt besonders auch
dann, wenn dem/der InnovationsmanagerIn neben seinen/ihren Aufgaben im Tagesgeschäft keine explizite Arbeitszeit zum Ausüben seiner/ihrer Tätigkeit garantiert wird.


Wie funktioniert Innovationsmanagement?

Welche Vorteile bringt ein solches Phasenmodell?
Ein Phasenmodell wie das oben dargestellte hat den Vorteil, dass es einfach zu verstehen ist und durch formal abgegrenzte Teilphasen die Möglichkeit bietet, Meilensteine festzulegen und Zwischenergebnisse zu überprüfen.

Bedeutet das, dass alle Innovationsprozesse gleich ablaufen?
Wie bei allen Modellen ist auch bei dem hier beschriebenen zu beachten, dass dieses einen Idealtypus darstellt, der einen möglichen vorgeschlagenen Innovationsprojektverlauf beschreibt. Des weiteren darf nicht vergessen werden, dass der Prozess nicht immer linear abläuft, sondern es immer wieder zu Rückkoppelungen in vorhergehende Phasen und zur Vermischung von Teilphasen kommen kann. Das Modell ist  somit als Wegweiser und Richtschnur für das Innovationsmanagement zu verstehen.

Brauchen erfolgreiche Innovationen immer Innovationsmanagement?
Ohne eine vordefi nierte Vorgehensweise, wie mit neuen Ideen im Unternehmen umzugehen ist, wird die Entwicklung von Innovationen dem Zufall überlassen. Diese kann in Einzelfällen durchaus zum Erfolg führen. Für eine nachhaltige und permanente Bearbeitung von Ideen und eine laufende Innovation ist jedoch ein defi nierter Prozess so wie eine personell verankerte Verantwortlichkeit unabdingbar.

Welche Methoden werden im Innovationsmanagement angewendet?
Eine Reihe von möglichen Methoden des Innovationsmanagements werden im Folgenden bei den Beschreibungen der Schritte des Phasenmodells vorgestellt. Es werden jedoch ausschließlich Methoden des unmittelbaren Innovationsmanagements vorgestellt. Auf eine Beschreibung von Technologiemethoden, unterschiedlichen Herstellungsverfahren im Prototypenbau und der Serienfertigung so wie auf eine Besprechung von QM und Marketingmethoden wird verzichtet.  Bei näherem Interesse für diese Themengebiete finden Sie umfassende Fachliteratur und Informationen im Web.

Ist eine Strategieentwicklung vor jeder Innovation notwendig?
Unternehmen, die schon eine klare Innovations- und Produktstrategie entwickelt haben, beginnen den Innovationsprozess in der Regel mit Schritt II. Es ist allerdings darauf zu achten, dass sich Markt- und Mitbewerbsumfeld im Laufe der Zeit ändern. Daher ist es empfehlenswert, seine Innovations und Produktstrategie alle 3 bis 5 Jahre einem gründlichen Review zu unterziehen um zu überprüfen, ob die Strategie noch zeitgemäß ist und den aktuellen Rahmenbedingungen entspricht.

Welche weiteren Methoden der Ideengenerierung gibt es?
Es gibt eine fast unüberschaubar große Anzahl von Methoden und Werkzeugen zur Entwicklung und Sammlung von Ideen. Die beliebtesten sind die Worst Case Methode, (http://www.sfg.at/cms/946/) um Ideen und Ziele für komplexe Projekte zu erarbeiten, und die 635 Methode, (http://www.sfg.at/cms/947/) um im Team auf kreative Weise neue Ideen zu finden.

Was ist bei der Ideensammlung im allgemeinen zu beachten?
In hierarchisch strukturierten Gruppen mit Abhängigkeitsverhältnissen ist darauf zu achten, dass Vorgesetzte nicht erkennen lassen, welches ihre vermuteten oder favorisierten Lösungen sind, da die Gefahr besteht, dass die anderen TeilnehmerInnen darauf einschwenken, anstatt innovativ und  kreativ zu sein.

Weiters ist zu beachten, dass bei diesen Arten der Ideenfindung kein individuelles Urheberrecht an Ideen besteht, sondern ein kollektives. Das Kennzeichen solcher Ideengenerierungsmethoden ist nämlich das Aufgreifen und Weiterspinnen von Ideen.

Kann das Instrument des Betrieblichen Vorschlagwesens auch bei Innovationsprojekten eingesetzt werden?
Das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW) ist ein Instrument mit dem Ziel das Ideenpotential aller MitarbeiterInnen und nicht nur das des Managements und der Experten zu nutzen. Im Rahmen des BVW können MitarbeiterInnen Verbesserungsvorschläge
einreichen und erhalten einen Teil der dadurch erzielten Einsparungen als Prämie ausgeschüttet. Oft wirken Ideen und Vorschläge aus dem BVW als Innovationsanstoß.

Welche MitarbeiterInnen sollen in den Ideenfi ndungsprozess eingebunden werden?
Die Einbindung von MitarbeiterInnen außerhalb des Entwicklungsteams kann in Ideenfindungsworkshops oder auch in späteren Phasen große Vorteile bieten. Die MitarbeiterInnen, die sich nicht unmittelbar mit diesem Thema beschäftigen oder gar aus ganz anderen Abteilungen stammen, haben zu den Aufgabenstellungen in der Regel ein andere Zugangsweise. Sie bringen frischen Wind in die Kreativworkshops, indem sie völlig neue Sichtweisen einbringen.

Was tun, wenn mehr als zwei oder drei Ideen übrig bleiben?
Sollten mehr Ideen aus dem Screeningprozess hervorgehen, so empfiehlt es sich die Ideen in eine Prioritätenreihenfolge zu bringen. Dabei werden die Ideen am höchsten gereiht, die beim geringsten Aufwand den höchsten Ertrag versprechen. Die am höchsten gereihten Ideen werden zuerst weiterbearbeitet.

Welche Vorteile bietet die vorgestellte Basismethode?
Die konsequente und intensive Auseinandersetzung mit den Funktionen eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses stellt einen wichtigen Punkt in der weiteren Evaluierung der Idee dar. Die Analyse der Funktionen ist nicht nur Grundlage für die Marktanalyse, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für eine funktionierende interne Kommunikation und ein einheitliches Verständnis im Team. Darüber hinaus bietet die Zuordnung der Kosten zu den verschiedenen
Funktionen den Vorteil, jene Funktionen bestimmen zu können, welche die höchsten Kosten bei geringsten Nutzen verursachen.

Ist diese Methode nicht sehr aufwendig?
Die Analyse sollte im Team durchgeführt werden und sie dauert je nach Art des Objektes und der Erfahrung des/der Durchführenden mehrere Stunden. Eine genaue Bewertung der Idee und eine intensive Auseinandersetzung mit den Lösungsmöglichkeiten mag zwar auf den ersten Blick in dieser frühen Phase der Produktentwicklung zu aufwendig erscheinen, ist jedoch notwendig, um das Risiko späterer Fehlentwicklungen und eines Flops am Markt zu minimieren. Probleme, die in späten Phasen des Innovationsprozesses auftauchen sind i.d.R. viel schwieriger und vor allem kostenintensiver in Ihrer Behebung.

Was passiert wenn keine der vorliegenden Konzepte befriedigend ist?
Unter Umständen ist es nicht möglich, sich für einen der vorliegenden Realisationspläne zu entscheiden, weil das Innovationsprojekt zu unsicher für das Unternehmen erscheint. In diesem Fall wird der Prozess hier beendet. Es ist aber trotzdem sehr wichtig, das gewonnene Wissen zu sichern, denn auch die Erkenntnis, wie etwas nicht funktioniert, kann für zukünftige Entwicklungen wichtig sein und Zeit und Geld ersparen.

Was ist eine Feasibility Report?
Am Ende der Phase der Konzepterarbeitung wird in der Regel ein Feasibility Report erstellt, der im Wesentlichen alle Ergebnisse aus den durchgeführten Studien und Analysen, sowie die Inhalte des Pflichtenhefts beinhaltet und eine Entscheidungsgrundlage für das oberste Management darstellt.

Was versteht man unter der Lead-User-Methode?
Für die Entwicklung von Innovationen sind Informationen über die Anforderungen und Bedürfnisse der späteren Kunden notwendig. Kunden sind aber oft nicht in der Lage, ihre Bedürfnisse zu artikulieren bzw. latente Bedürfnisse zu erkennen. Deshalb ist es wichtig, gezielt die Einschätzungen sogenannter Lead User in die Analyse zu integrieren. Lead User sind besonders innovative Zielkunden, die dem Trend voraus sind, d.h. sie verspüren zukünftige Bedürfnisse des Gesamtmarktes schon heute, und können diese Bedürfnisse auch artikulieren.

Wie wichtig ist ein effizientes Kostenmanagement in dieser Phase?
Kosten sind während des Innovationsprojekts und vor allem in der Phase der Entwicklung und des Prototypenbaus ein ständiger Wegbegleiter, denn dort werden 70 – 80 % aller Kosten des Endprodukts determiniert. Daher muss Klarheit darüber herrschen, wie die Kosten eines Objekts entstehen, wie sie sich zusammensetzen, und wie man Kosten im Verlauf des Innovationsprozesses beeinfl ussen kann.

Es gibt verschiedene Arten für ein effi zientes Kostenmanagement, die sich in Art, Zeitpunkt und Dauer der Kostenermittlung unterscheiden.

  • So ermitteln KMU’s ihre Kosten z.B. häufi g am Ende der Phase VII auf Grundlage der erstellten Arbeitspläne, Stücklisten und Konstruktionszeichnungen, welche zuzüglich der Gemeinkosten und des Gewinns den endgültigen Preis ergeben.
  • Im Gegensatz dazu geht die Idee des Target Costing davon aus, dass es für ein Objekt nur einen bestimmten durchsetzbaren Marktpreis gibt. Das Unternehmen muss zu diesem Preis anbieten können und orientiert sich von Beginn an nach den gesetzten Zielkosten, die den entsprechenden
    Wert nicht übersteigen dürfen.

Was versteht man unter einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess?
Der KVP ist ein Managementansatz, der durch stetige Veränderungen im Unternehmen die Produkt-, Dienstleistungs- und Prozessqualität und damit die Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern will. Dieser Ansatz ist ein Grundprinzip im Qualitätsmanagement und unverzichtbarer Bestandteil der ISO-Norm 9001. Umgesetzt wird der KVP durch einen Prozess stetiger kleiner Verbesserungsschritte. Dabei arbeiten die MitarbeiterInnen eigenständig in ihren Abteilungen und Teams an laufenden Verbesserungen in ihrem Verantwortungsbereich und in ihrem Umfeld. Unverzichtbar für die Aufrechterhaltung dieses Prozesses und den wirtschaftliche Erfolg ist eine Unternehmenskultur, in der die Mitgestaltung und Verbesserung ausdrücklich erwünscht ist.

Welche Dinge müssen vor dem Markteintritt aufjedem Fall geklärt sein?

  • Höhe des Marketingbudgets
  • Umfang der folgenden Marktests
  • Umfang der Schulungsmaßnahmen (Verkäufer, Servicepersonal, Vertrieb)
  • Gestaltung der Dokumentation und Demonstrationsmittel (Betriebshandbücher, Modelle, Serviceanleitungen,...)
  • Definition der Werbebotschaft (Formulierung von Verkaufsargumenten hinsichtlich Qualität, Preis/Leistungsverhältnis, Service, ...)
  • Planung der Werbemittel (Prospekte, Infobroschüren, ...)
  • Gestaltung der Kommunikationsmodule (Messen, Seminare, Fachvorträge, Inserate, Direct Mailings, ...)
  • Vertriebsorganisation (Verkaufsmannschaft, Gebietszuteilungen, Vertreterauswahl, ...)

Wie kann eine Innovation durch ein Patent abgesichert werden?
Sie können eine Innovation dann zu einem Patent anmelden, wenn zum Zeitpunkt der Anmeldung die Erfi ndung noch nicht veröffentlicht ist. Sie muss auf einer erfi nderischen Tätigkeit beruht, d.h. sie darf sich also nicht in naheliegender Weise aus dem Stand der Technik ergeben. Mit der Anmeldung eines Patent können nur Sie Ihre Erfi ndung nutzen und dadurch andere von der betriebsmäßigen Herstellung, dem Verkauf oder dem Gebrauch ohne Ihre Zustimmung ausschließen. Natürlich können Sie dieses Recht auf andere durch Verkauf oder Lizenzen übertragen.

Patente sind territoriale, d.h. nationale Schutzrechte und gelten daher nur in jenen Staaten, für die sie erteilt wurden. Sie können Ihre Erfi ndung beim österreichischen Patentamt oder eim Europäischen Patentamt anmelden, je nachdem welchen territorialen Schutz Sie anstreben möchten. Der europäische Weg lohnt sich finanziell dann, wenn eine Patentanmeldung onehin in drei bis vier Staaten beabsichtigt ist.

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