Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG - Home
Storychannel: Story 259



Zukunftsmaterial made in Styria


MCL, gegründet 1999, ist ein international positioniertes Forschungsunternehmen spezialisiert auf Werkstoffe, Herstell- und Verarbeitungsprozesse sowie innovative Werkstoffanwendung. Der Werkstofffokus liegt bei metallischen Werkstoffen, keramischen Werkstoffen und deren Verbunden. Das Leistungsangebot des MCL umfasst Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Partnern aus der Wirtschaft im Rahmen kooperativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie ein umfangreiches Dienstleistungsangebot.

Kontakt:
MCL Materials Center Leoben
Forschung GmbH
Roseggerstraße 12
8700 Leoben
T: 03842 / 45922
mclburo@mcl.at

PCCL
Das Polymer Competence Center Leoben ist ein kooperatives, außeruniversitäres Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und der Polymerwissenschaften. Ziel des PCCL ist unter anderem durch Forschungsprojekte gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und Partnerunternehmen den Wissenstransfer in der Wirtschaft zu erhöhen, die eigene Forschungskompetenz sowie die der wissenschaftlichen Partner kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern.

Kontakt:
Polymer Competence Center Leoben GmbH
Roseggerstrasse 12
8700 Leoben
Tel.: 03842 / 429 62-0
office@pccl.at
http://www.pccl.at/

 
Für ein gutes Produkt ist auch das richtige Material entscheidend. Gerade hier hat die Steiermark große Kompetenzen aufgebaut. Die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft ist beispielgebend. Das hat eine bemerkenswerte Veranstaltung bewiesen.

MCL – diese auf den ersten Blick unscheinbare Abkürzung hat es in sich: das geballte Werkstoffwissen eines ganzen Landes. Das Material Center Leoben verbindet als Kompetenzzentrum Forschung im Bereich Werkstofftechnik sowie Prozess- und Poduktengineering auf der einen mit heimischen Unternehmen, die in ihrem Bereich Weltspitze sind, auf der anderen Seite. Seine Erkenntnisse und die des PCCL (Polymer Competence Center Leoben) bieten die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von ACC, Böhler oder EPCOS, um nur einige zu nennen.

Sie gemeinsam machen eines möglich: Innovative Lösungen made in Styria. Und genau so hieß die Veranstaltung von Industriellenvereinigung, innoregio styria und der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG, die am 15. November im Impulszentrum für Werkstoffe in Leoben stattfand. Untertitel: „Mit dem richtigen Material ist alles möglich“. Was wirklich möglich ist, wurde zahlreichen interessierten Besuchern aus der Wirtschaft eindrucksvoll anhand konkreter Projekte vor Augen geführt. Zerkleinerungsmaschinen der Firma Komptech, die mit extrem harten und speziell designten Mahlwerkzeugen mit jeder Art von Müll kurzen Prozess machen. Oder Böhler Edelstahl, deren Werkzeuge für Druckgussmaschinen extreme Hitze- und Druckunterschiede aushalten können. Kältekompressoren der Firma ACC, die durch den richtigen Materialeinsatz neue Standards in Sachen Energieeffizienz und Leistung setzen, Silizium basierende Speichermaterialien für Lithium-Ionen-Batterien von Varta Micro Innovation, die wesentlich mehr Leistung als herkömmliche Akkus bringen – all das ist erst durch die konstruktive Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft möglich. Komptech-Geschäftsführer Heinz Leitner bestätigt: „Das MCL bietet uns Zugang zu Fachwissen, spezieller Infrastruktur und wertfreiem, weil nicht unternehmensbezogenem Denken. Es ermöglicht uns die Erweiterung unserer F&E-Kapazitäten und bringt uns in Kontakt mit hochqualifiziertem Personal.“

Kurzvorstellungen von Montan Universität Leoben, Materials Cluster Styria, MCL und PCCL, sowie Besichtigung von MCL und PCCL und die Möglichkeit zum Austauschen, Diskutieren und Netzwerken rundeten die Veranstaltung ab. Wer weiß, vielleicht präsentiert ja einer der jetzt noch interessiert Zuhörenden beim nächsten Mal seine eigene innovative Lösung made in Styria...

Anhänge: