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Die Gewinner des Fast Forward Awards 2019




Kleinstunternehmen


Ease-Link GmbH


Ease-Link GmbH
Matrix Münzgrabenstraße 94, 8010 Graz
https://easelink.com/

E-Autos laden selbstständig auf

Elektroautos sind auf der Überholspur. Damit das lästige Hantieren mit dem Ladekabel bald der Vergangenheit angehören kann, hat EaseLink die Matrix Charging entwickelt. Die vollautomatisierte Ladetechnologie verbindet den Fahrzeugunterboden mit der Stromquelle. Connector und Pad sind direkt miteinander verknüpft, was die Energieübertragung hochwirksam macht (über 99 Prozent Effizienz). Das System ist einfach und schnell in privaten Garagen und auf öffentlichen Parkplätzen nachzurüsten. Es soll in Zukunft als Ladestandard den Markt erobern.





Kleinunternehmen


SCOTTY Group Austria GmbH


SCOTTY Group Austria GmbH
Teslastraße 4, 8074 Raaba-Grambach
http://www.scottygroup.com/

Echtzeit-Daten aus dem Cockpit

Unbestritten ist das Flugzeug eines der sichersten Verkehrsmittel. Dennoch verschwinden Maschinen fallweise vom Radar. Eine neue Satellitenkommunikationsanlage liefert eine permanente, schnelle Datenverbindung zwischen Flugzeug und Bodenstation. Somit bleibt die Überwachung auch im Notfall aufrecht. SCOTTY hat das neue System als Flagship-Projekt zusammen mit der Europäischen Weltraumbehörde ESA entwickelt. Es schafft erstmals eine robuste, wetterunabhängige und schnelle Übertragung eines gesicherten HD-Video-Streams direkt aus dem Cockpit.




Mittlere Unternehmen


PJ Monitoring GmbH


PJ Monitoring GmbH
Waagner-Biro-Straße 125, 8020 Graz
https://pjm.co.at/

Lückenlose Nachverfolgung auf Schiene

Bahngüterverkehr hat viele Vorteile, er hat im Vergleich zum Straßentransport technologisch allerdings noch aufzuholen. Automatisierte Prozesse zur Verfolgung von Sendungen und LKWs sind auf der Straße lange etabliert. Der WaggonTracker bringt die Digitalisierung jetzt auf Schiene und liefert damit Kostenreduktion und erhöhten Frachtschutz. Um die Herausforderung der Stromversorgung zu lösen, ist das Herzstück ein neu entwickelter Radnabengenerator. Er versorgt Güterwagons bei allen Wetterbedingungen und Jahreszeiten autonom mit Strom und ist robust und langlebig. Die Echtzeit-Datenübermittlung via „In-Train-Kommunikation“ macht das System unabhängig von einer Internet-Verbindung.





Große Unternehmen


AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG


AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Fabriksgasse 13, 8700 Leoben
https://ats.net/de/

600.000 Löcher auf 30 Quadratzentimetern

Die nächste Generation von High-End-Leiterplatten kommt aus der Entwicklungsschmiede in Leoben-Hinterberg. Das Unternehmen betritt damit technologisches Neuland und macht die Integration von immer kleiner werdenden Prozessoren und Mikrochips möglich. Bei der bahnbrechenden Technologie mit unvorstellbar kleinen Laserbohrungen (bis zu 600.000 Löcher auf 0,3 m2), perfekter Kupferfüllung und mikrogenauem Feinstleiterbild strebt AT&S eine Null-Fehler-Quote an. Zusätzlich nutzt das Unternehmen die Lerneffekte um die hauseigene Fertigung weiter zu verbessern.





Institutionen der Forschung und Entwicklung


LEC GmbH


LEC GmbH
Inffeldgasse 19, 8010 Graz
https://www.lec.at/

Motorenüberwachung unter Extrembedingungen

Das Large Engines Competence Center (LEC) ist Österreichs führende Forschungseinrichtung für Großmotoren. Mit seinen Entwicklungen schafft es die Grundlagen für den Technologiesprung zur nächsten Generation von Gas und Dual-Fuel-Motoren. Größte Herausforderung dabei sind die extremen Bedingungen für Sensorik und Datenübertragung. Sie müssen bei ununterbrochenem Betrieb über mehrere tausend Stunden bei hohen Temperaturen, starken Vibrationen und großen Fliehkräften funktionieren. Das entwickelte echtzeitfähige Telemetrie-System ist eine hochflexible, robuste und leistungsstarke Sensor-Lösung, die in extremen Motorsituationen den großen Beanspruchungen standhält.





Sonderpreis


octogon GmbH


octogon GmbH
Peter-Tunner-Straße 19, 8700 Leoben
https://www.octogon.org/

Schneller und präziser messen

Die Fertigung in Werkzeugmaschinen überwachen, Überbelastungen und damit Ausfallzeiten verhindern oder den Einspritzprozess im Dieselmotor regeln: Dies sind Beispiele für Einsatzbereiche von Dehnungsmesssensoren (DMS). Sie messen die in Maschinen, Lagern oder Motoren auftretenden Kräfte exakt, zeitnah und dicht an der Belastungsstelle. Das patentierte StrainPad arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie herkömmliche DMS, bietet aber einen wesentlichen Vorteil. Es wird weder geklebt, geschraubt noch geschweißt, sondern in Sekundenschnelle angebracht. Die Anzahl der Fehlmessungen ist deutlich geringer. Das StrainPad ist wiederverwertbar, spart Zeit und verhindert ein Verfälschen der Messwerte.



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